MarkttickerEchtzeitzahlungen +18 % ggü. VorjahrStablecoin-Politik im BlickKI-RisikostapelOpen-Banking-Schienen

KI & Finanzen

Franken-core: Das Endspiel hinter dem Monster – Die nächste Phase der Modernisierung von Kernbankensystemen

Nach jahrzehntelangen Reparaturen haben sich die traditionellen Kernbanksysteme zu einem komplexen Monster entwickelt, das als „Franken-core“ bezeichnet wird. Dieser Artikel untersucht die Ursachen dieses Phänomens, die Veränderungen durch neue Technologien wie KI und wie Banken eine echte Modernisierung erreichen können.

Einleitung

Wenn das Transaktionsverarbeitungssystem einer Bank auf COBOL-Code aus den 1980er Jahren angewiesen ist und darauf Dutzende von API-Gateways, Microservices und Middleware gestapelt wurden, ist es zu einem „Franken-Core“ geworden – einem komplexen Monster, das aus unzähligen Patches und Integrationen zusammengestückelt wurde. Diese Situation ist im globalen Bankwesen weit verbreitet, aber technologischer Wandel und Wettbewerbsdruck zwingen Banken dazu, die Zukunft ihrer Kernsysteme neu zu überdenken.

Branchenhintergrund

Das Kernbanksystem (Core Banking System) ist das „zentrale Nervensystem“ eines Finanzinstituts und verantwortlich für Kontoverwaltung, Transaktionsverarbeitung, Zinsberechnung und andere Schlüsselfunktionen. Traditionell basieren diese Systeme auf Mainframes, arbeiten im Batch-Modus und laufen seit Jahrzehnten ohne größere Änderungen. Mit dem Aufkommen der Digitalisierung begannen Banken, diese Systeme durch das Hinzufügen von API-Schichten, die Einführung mobiler Frontends und die Anbindung von Drittanbieterplattformen zu modernisieren, ließen jedoch oft das Kernsystem selbst unberührt. Diese „Flicken“-Upgrades führten zu einer extremen Komplexität der Systemarchitektur: chaotische Abhängigkeiten zwischen Modulen, schwer zu gewährleistende Datenkonsistenz und hohe Änderungskosten.

Marktforschungen zeigen, dass über 60 % der globalen Großbanken immer noch auf COBOL oder ähnlichen veralteten Technologien basierende Kernsysteme verwenden, und die jährlichen Ausgaben für die Wartung dieser Systeme machen einen erheblichen Teil des IT-Budgets aus. Gleichzeitig bauen neue Digitalbanken (z. B. Challenger Banks) cloud-native Kernsysteme von Grund auf neu auf, was schnellere Iterationsgeschwindigkeiten und niedrigere Betriebskosten ermöglicht.

Aktuelle Entwicklungen

In der Branche zeichnen sich mehrere Strategien zur Bewältigung des Franken-Core ab:

  • Kernaustausch: Einige Banken ersetzen veraltete Systeme vollständig durch cloud-native, auf Microservices basierende Kernplattformen, wie SaaS-Kernsysteme von Thought Machine, Mambu, Finxact usw. Beispielsweise kündigte eine große europäische Bank im Jahr 2025 an, die Migration zu einem neuen Kern innerhalb von drei Jahren abzuschließen.
  • Schrittweise Modernisierung: Mehr Banken neigen dazu, den bestehenden Kern beizubehalten, aber durch das „Strangler Fig“-Muster (schrittweises Ersetzen wie eine Würgefeige) Funktionen nach und nach in neue Module auszulagern. Diese Methode reduziert das Risiko, erfordert jedoch langfristige Investitionen.
  • KI-gestützte Kernverwaltung: KI wird eingesetzt, um die Betriebseffizienz des Kernsystems zu optimieren. Beispielsweise durch maschinelles Lernen zur Vorhersage von Transaktionsspitzen, automatische Anpassung der Ressourcenzuweisung oder sogar durch Verarbeitung von Legacy-Code-Logik mittels natürlicher Sprachverarbeitung zur Unterstützung der Migration.

Das im Quellenverweis erwähnte Label „KI im Fintech“ deutet darauf hin, dass der Einsatz von KI im Kernbankenbereich beschleunigt wird. Dharmesh Mistry könnte in seinem Artikel betont haben, wie KI Banken dabei hilft, die Abhängigkeiten im Franken-Core zu verstehen, um es sicherer zu entflechten.

Auswirkungen auf das Finanzsystem

Zahlungseffizienz Echtzeit-Zahlungen (z. B. Faster Payments, FedNow) erfordern Echtzeit-Verarbeitungsfähigkeiten des Kernsystems.### Zahlungseffizienz Echtzeit-Zahlungen (wie Faster Payments, FedNow) erfordern Echtzeit-Verarbeitungsfähigkeiten des Kernsystems. Alte Batch-Verarbeitungskerne können dies nicht leisten, sodass Banken gezwungen sind, „Zahlungs-Hubs“ zu bauen, die den Kern umgehen, was die Komplexität weiter erhöht. Moderne Kerne unterstützen dagegen Echtzeit-Transaktionen nativ.

Finanzielle Inklusion Moderne Kerne können Kleinstkonten und neuartige Kreditprodukte zu geringeren Kosten unterstützen und helfen Banken, mehr unterversorgte Bevölkerungsgruppen zu bedienen. Die Ersatzkosten selbst können jedoch die Bankpreise erhöhen, was einer Abwägung bedarf.

Wettbewerb im Bankensektor Digitale Banken mit agilen Kernen können schneller Produkte auf den Markt bringen, während traditionelle Banken durch den Franken-Core in ihrer Innovationsgeschwindigkeit zurückbleiben. Dies könnte zu einer weiteren Verschiebung der Marktanteile hin zu digitalen Banken führen.

Compliance-Kosten Der Franken-Core erschwert Daten-Governance und regulatorische Berichterstattung: Daten sind über mehrere Systeme verstreut, die Konsistenz ist schlecht. Moderne Kerne können durch einheitliche Datenmodelle und Echtzeit-Berichtsfähigkeiten die Compliance-Kosten senken.

Risikomanagement Die Systemkomplexität selbst ist eine bedeutende Quelle operationeller Risiken. Eine kleine Änderung kann eine Kettenreaktion von Ausfällen auslösen. Eine Vereinfachung der Kernarchitektur kann das Risiko erheblich reduzieren.

Herausforderungen

  • Datenschutz: Während der Migration müssen große Mengen an Kundendaten verarbeitet werden, um die Einhaltung (z. B. GDPR) sicherzustellen.
  • Cybersicherheit: Während des Parallelbetriebs von Alt- und Neusystemen vergrößert sich die Angriffsfläche.
  • Technische Integration: Die Integration mit bestehenden Peripheriesystemen (wie Kanäle, Risikomanagement, Betrugsbekämpfung) ist arbeitsintensiv.
  • Regulatorische Unsicherheit: Die Anforderungen der Aufsichtsbehörden an das Risikomanagement bei Kernsystemmigrationen können den Zeitplan beeinflussen.
  • Talente und Kosten: Fachkräfte für veraltete Technologien sind rar, und die Beschaffungs- und Migrationskosten für neue Kerne belaufen sich auf Hunderte Millionen Dollar.

Zukunftsausblick

In den nächsten drei bis fünf Jahren wird voraussichtlich mehr Banken ihre Kernmodernisierung beschleunigen. KI wird eine Schlüsselrolle spielen: für automatische Code-Konvertierung, Tests, vorausschauende Wartung. Gleichzeitig werden Cloud-native Kerne nach und nach zum Standard, aber die Migration großer Banken wird schrittweise erfolgen. Letztendlich wird der Franken-Core nicht mehr der Branchenstandard sein – die Kernsysteme der Banken werden modular, echtzeitfähig und intelligent.

Wie Dharmesh Mistry im Titel seines Artikels andeutet, besteht das Ende des Franken-Cores nicht darin, weiter daran herumzudoktern, sondern das Monster endgültig zu beseitigen und einen schlankeren, leistungsfähigeren Kern der nächsten Generation zu begrüßen.

Quellennutzung · fintechdaily

fintechdaily stellt diesen Hinweis in FinTech Daily verfolgt digitale Zahlungen, Bankinnovation, KI im Finanzwesen, Krypto, Web3 und globale Regu...; die Quellenlinks sollten vor jeder Wiederverwendung der Zusammenfassung geöffnet werden. Digitale Zahlungen / Bankinnovation / KI & Finanzen erklärt den lokalen redaktionellen Blick: Daten, Namen und Statuswechsel bleiben zu prüfen.

Source URLs

  1. https://www.fintechfutures.com/core-banking-technology/franken-core-the-endgame-beyond-the-monsterPrimary

Ähnliche Artikel

Zurück zum Kanal